unsere Alumni-Home

Klaus Olbricht, Erdbeerzüchter

Klaus_Olbricht_Web

  

Im Sommer haben Klaus Olbricht und seine Mitarbeiter nur eins im Kopf - und im Mund: Erdbeeren.

Die roten Früchtchen werden verkostet. Konsistenz, Aroma, Säure und Süße werden strengstens beurteilt und festgehalten. Schließlich sollen aus den mehr als 1700 namenlosen Erdbeerklonen (Stand 2011) mal ertrag- und aromareiche Sorten werden.

Doch die härtesten Tests für die Erdbeeren stehen noch aus: Zwei Tage bleiben sie bei Zimmertemperatur stehen. Was dann weich oder gar matschig ist, wird gnadenlos aussortiert, gut gelaufen ist. Ein paar Erdbeeren werden tiefgefroren, um später mit Massenspektrometer und Gaschromatograph das Aromamuster zu analysieren. Denn zu viel Aroma darf es auch nicht sein, dann schmecken die Erdbeeren an heißen Sommertagen ein wenig bitter und käsig. Die besten kommen in die nächste Züchtungsrunde, sie werden vermehrt und neu aufgepflanzt. Etwa 10 Jahre dauert es, bis eine neue Erdbeersorte auf auch wenn die Sensorikrundeden Markt kommt!

 

Weiterlesen: Klaus Olbricht, Erdbeerzüchter

Georg Ruhm, Kaffeeröster

RsterRstrauschZuschnitt
   

Schokoladig, nussig oder karamellig wussten Sie, dass Kaffee ganz unterschiedlich schmecken kann? Ja, selbst mit fruchtig-zitroniger Note. Das machen Herkunft, Sorte, Röstung und Zubereitung. Diese Vielfalt an Aromen hat Georg Ruhm schon in seiner Studentenzeit gefangen genommen. Mit einer eigenen Kaffeerösterei hat er sich einen lang gehegten Traum erfüllt.

Alles ist Handarbeit! Das sensible Rösten des Rohkaffees betreut er selbst. Anschließend verliest er per Hand die Bohnen und kombiniert sie zu verschiedenen Mischungen. Den Rohkaffee bezieht er zum Großteil von kleineren Kooperativen aus Honduras, Costa Rica, Mexiko, Nicaragua, El Salvador, Peru, Guatemala, Indonesien und Äthiopien. Ein Teil des Rohkaffees ist bio-zertifiziert. Die Bio-Zertifizierung für die Rösterei läuft gerade.

Weiterlesen: Georg Ruhm, Kaffeeröster